Mehr Patientensicherheit und ein verlässlicher Ablauf – von der Patientenschleuse über den OP bis zur AEMP – durch Trainings, Standards und Onboarding, die im Alltag halten. Damit aus Theorie Routine und aus „jeder macht’s anders“ ein gemeinsamer Standard wird.
Risiken im Detail erkennen: Dekubitus-Risiko, Nervenkompression und Wärmeverlust – oft entscheiden kleine Punkte
Routinen statt Varianten: Patientenpositionierung nach Prinzipien und Standards – nicht nach „jeder macht’s anders“
Mehr Ruhe an der Schleuse: Checks, Übergaben und Abläufe sitzen – auch wenn’s drängt
Standards, die genutzt werden: kurz, übersichtlich, verständlich – damit sie im Alltag wirklich greifen
Schneller einsatzfähig: Onboarding mit Begleitung bis zur sicheren Freigabe – statt Bauchgefühl
AEMP-Fehlerquellen schließen: Schnittstellen erkennen, Übergaben absichern und Informationsverlust verhindern – damit die Qualität nicht zwischen den Arbeitsbereichen verloren geht
OP-Leitung & Pflegedienstleitung
Wenn neue Kolleg:innen noch nicht allein eingesetzt werden können, bindet das täglich Ressourcen. Durch Trainings und Onboarding-Begleitung werden Patientenpositionierung (OP-Lagerung) und Abläufe an der Patientenschleuse planbar sicher.
OTA-Auszubildende & Berufseinsteiger:innen
Wenn Sie schneller sicher werden möchten: Sie lernen Patientenpositionierung (OP-Lagerung) und Schleusenroutine so, dass Sie im OP sicher mitarbeiten und das Gelernte anwenden können.
Praxis-Training im Setting · Onboarding-Begleitung · Standards · Stressregulation – je nach Bedarf kombinierbar
Das Fundament für sichere Patientenlagerung im OP-Alltag
Dieses 1-tägige Grundlagen-Training vermittelt die wichtigsten Basics der Patientenpositionierung verständlich, praxisnah – direkt am OP-Tisch.
Geeignet für Auszubildende und Berufseinsteiger:innen sowie für erfahrene Instrumentar:innen, die den unsterilen Dienst mitübernehmen oder ihren Blick für die entscheidenden Details schärfen wollen.
Das bringt’s:
Format:
Qualität sichtbar machen – und im Alltag wieder verlässlich abrufen
In jedem OP schleichen sich über die Zeit Routinen ein: kleine Abkürzungen, individuelle Varianten, Kompromisse im schnellen Workflow. Vieles funktioniert „irgendwie“ – bis Stress, Zeitdruck oder Teamwechsel die Schwachstellen sichtbar machen.
In diesem Workshop schauen wir gemeinsam kritisch auf den Ist-Stand: Wo entstehen Risiken und Reibung? Welche Details gehen unter? Und welche Verbesserungen lassen sich mit einfachen, praxistauglichen Anpassungen schnell umsetzen?
Das bringt’s:
Format:
Workshop (Inhouse oder Tagung/Veranstaltung)
4 h bis 1 Tag
Das Fundament für sichere Patientenpositionierung im OP-Alltag
Diese 5-tägige Grundausbildung vermittelt die Kernkompetenzen, die im OP täglich zählen: Grundprinzipien, typische Risiken und sichere Routinen der Patientenpositionierung (OP-Lagerung). Der Schwerpunkt liegt auf praxisnahem Üben am OP-Tisch – damit das Gelernte nicht nur verstanden, sondern im Alltag sicher anwendbar wird.
Das bringt’s:
sicherere Patientenpositionierung (Patientenlagerung)
Risiken sicher erkennen (z. B. Druckstellen, Nervenkompression, Wärmemanagement)
ergonomisch und patientenschonend arbeiten
OP-Tisch & Hilfsmittel souverän nutzen (inkl. Grenzen/Wirkprinzipien)
OP-Basissprache sicher anwenden (wichtige Begriffe & Teamkommunikation)
Format:
Ruhig, klar, patientensicher – vom Einschleusen bis zum OP-Tisch
Die Patientenschleuse ist ein zentraler Sicherheits- und Übergabepunkt im OP-Bereich. In dieser Ausbildung werden die wichtigsten Grundlagen und Fertigkeiten für Schleusenpersonal vermittelt: Identifikation, Checks, Übergaben, Umlagern, Wärmemanagement, Hygiene-Basics und Kommunikation – praxisnah und als Routine für den Alltag.
Das bringt’s:
sicherere Übergaben in der Schleuse
Identifikation/Checks als Routine statt Improvisation
weniger Risiko beim Umlagern, ergonomisches Arbeiten
mehr Ruhe im Ablauf: klare Rollen, Handgriffe und Standardsprache
bessere Patientenerfahrung (Wärmeerhalt, Intimsphäre, Orientierung, Kommunikation)
Format:
1 Tag Basis oder 2 Tage (Vertiefung + mehr Praxis)
Optional: Inhouse-Training oder Praxisbegleitung im Alltagssetting
Fachlich starke Standards – mit klaren Varianten statt „jeder macht’s anders“
Im OP gibt es oft mehrere legitime Vorgehensweisen – teils auch, weil Operateur:innen unterschiedliche Varianten bevorzugen. Das kann Vorteile bringen, wird aber für Berufseinsteiger:innen schnell unübersichtlich. Hier geht es darum, Standards auf fachlich hohem Niveau so zu entwickeln, dass es einen klaren Kernstandard gibt – und dort, wo Varianten sinnvoll sind, wenige, definierte Varianten (mit Kriterien, Indikationen und Verantwortlichkeiten). Das erleichtert Einarbeitung, stabilisiert Abläufe und stärkt das professionelle Auftreten der Pflege im interdisziplinären Team.
Das bringt’s:
weniger „jeder macht’s anders“: Kernstandard + klar definierte, fachlich begründete Varianten
Standards, die wirklich angewendet werden, weil: kurz, übersichtlich, leicht verständlich
stabilere Abläufe bei wechselnden Teams und neuen Kolleg:innen
Format:
Einarbeitung, die Sicherheit schafft – auch wenn die Zeit im Team knapp ist
Wenn Auszubildende oder Berufseinsteiger:innen im OP starten, braucht es Begleitung, Feedback und Routineaufbau – genau dafür fehlen im Alltag oft Ressourcen. Hier geht es um praxisnahe Anleitung im Setting: Patientenpositionierung, Schleusenroutine, Übergaben und typische Situationen – Schritt für Schritt, bis Abläufe im OP sicher sitzen.
Das bringt’s:
Format:
Rechtssicher handeln – weil im Alltag klar ist, was zu tun ist und warum
Im AEMP-Alltag geht es nicht darum, Gesetzestexte auswendig zu können – sondern darum, die wichtigsten Pflichten zu kennen und sie sicher umzusetzen: wann welche Meldung nötig ist, wem zu melden ist, warum bestimmte Abläufe vorgeschrieben sind und wie Dokumentation und Einweisungen rechtssicher gestaltet werden. In diesem Unterricht/Vortrag vermittle ich das Medizinprodukterecht so, dass es plastisch, verständlich und sofort auf den AEMP-Alltag übertragbar ist.
Das bringt’s:
Format:
QM verstehen, nutzen, leben – und Abläufe so gestalten, dass sie den Alltag erleichtern
QM wird in der AEMP oft als „Pflicht“ erlebt – dabei kann es den Alltag spürbar einfacher machen, wenn es verständlich ist und zu den realen Abläufen passt. In diesem Angebot geht es einerseits darum, QM praxisnah zu vermitteln (Sinn, Nutzen, Rollen, Nachweisbarkeit). Und andererseits darum, die Umsetzung greifbar zu machen: Arbeitsabläufe, Arbeitsanweisungen und Prozessbeschreibungen so zu definieren oder zu verbessern, dass Informationen an Schnittstellen mitwandern und Fehlerquellen geschlossen werden.
Das bringt’s:
Format:
Ruhig, klar, professionell – auch in kritischen Situationen
Wenn Stress steigt, wird wird Kommunikation oft kürzer und aggressiver sowie kürzer – und klare, professionelle Entscheidungen schwieriger. Hier geht’s um das Erkennen, wie Stress wirkt, und um kurze, trainierbare Tools, die im OP-Alltag funktionieren.
Das bringt’s:
klarere Kommunikation in kritischen Momenten
bessere Selbststeuerung unter Zeitdruck
stabilere Teamroutine nach belastenden Ereignissen
kompakter Leitfaden für den Alltag
Format:

OP-Tagungen & Inhouse-Schulungen finden in Kooperation mit der Medeva GmbH statt

Die Lehrvideos zur Patientenpositionierung (OP-Lagerung) sind in Kooperation entstanden und wurden gemeinsam mit Christian Tebel produziert.
Wenn Sie selbst zahlen, z. B. in OTA-Ausbildung sind oder in diesen Beruf einsteigen möchten: Schreiben Sie mir kurz, welches Thema Sie brauchen – ich sende Ihnen passende Termine/Optionen.
Wie viele Personen sind ideal?
Kleingruppen sind am wirksamsten. Je nach Thema 8–15 Personen.
Brauchen wir einen OP-Tisch oder Material vor Ort?
Idealerweise ja – bei manchen Themen kann das Setup angepasst werden.
Gibt es Teilnahmebestätigungen?
Ja – für Inhouse und Einzelteilnahme.
Ist das fachrichtungsspezifisch anpassbar?
Ja – der Schwerpunkt richtet sich nach Ihren Bedürfnisse/häufigen Situationen.
Können wir Lagerung, Schleuse und Onboarding kombinieren?
Ja – Alle Pakete sind kombinierbar.
Meine ersten Erfahrungen in der Medizin habe ich früh gesammelt – von Erster Hilfe beim Jugendrotkreuz über militärisches und ziviles Rettungswesen bis hinein ins OP-Umfeld. Was mich bis heute daran fasziniert, ist diese besondere Mischung: Im OP zählt jedes Detail des Einzelnen, weil ein kleiner Fehler fatal sein kann – und es braucht Teamarbeit, die den Blick fürs Ganze offen hält, damit der Fokus des Einzelnen nicht zum Tunnelblick wird.
Über viele Jahre hat mich genau das getragen: Präzision, Verantwortung, Zusammenspiel. Bis dieses Gefühl auftauchte, das viele aus dem Klinikalltag kennen: Routine kann Sicherheit geben – aber sie kann auch leise „abstumpfen“. Objektiv passt alles, und trotzdem fehlt innerlich etwas.
Ich habe darauf nicht mit einem radikalen Bruch reagiert, sondern mit konsequenter Erweiterung. Ich habe gezielt neue Lernfelder gesucht, mich weitergebildet (u. a. in Kommunikation) und in zunehmend mehr unterschiedlichen Fachdisziplinen gearbeitet – um wieder mehr Dynamik und Lernkurve in den Alltag zu bringen. Diese Schritte führten mich schließlich dorthin, wo sich vieles bündelte: in die OP-Koordination. Eine Aufgabe, bei der nicht nur Fachlichkeit zählt, sondern Überblick, Struktur, klare Standards – und ein gutes Gespür für Menschen und Schnittstellen.
In den letzten Jahren an der Univ. Klink Innsbruck habe ich als Teamleiter u. a. die Evaluierung und Erstellung von Arbeitsanweisungen im Zuge einer großen Zentralisierung in der Instrumentenaufbereitung mitverantwortet. Parallel dazu bin ich seit vielen Jahren als Unternehmer tätig – und kenne damit auch die „andere Seite“: Organisation, Wirtschaftlichkeit, Verantwortungsstrukturen und Entscheidungslogik.
Meine Erfahrung gebe ich seit 2009 in medizinisch-fachlichen Unterrichten weiter; seit 2013 arbeite ich freiberuflich als Vortragender, Trainer und Seminarleiter. Didaktisch stütze ich mich dabei nicht nur auf Praxis, sondern auch auf fundierte Trainerausbildungen (u. a. „Train the Trainer“) sowie Weiterbildungen rund um Sterilgutversorgung, Burnout-Prophylaxe, Embodiment und psychosoziale Beratung.
Heute unterstütze ich OP-Teams und Leitungen dabei, Patientenpositionierung, Standards und Zusammenarbeit so aufzustellen, dass sie im Alltag wirklich tragen: sicher, klar, entlastend – ohne Theorie-Schleifen, dafür mit Lösungen, die am nächsten Tag funktionieren.
Wenn Sie möchten, dass aus „läuft irgendwie“ ein verlässlicher Standard wird, melden Sie sich gern über das Kontaktformular – dann schauen wir gemeinsam, was bei Ihnen den größten Effekt bringt.

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